Indien

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Vor dem Tee fehlt die Kraft zu arbeiten, nach dem Tee die Lust.

Der indische Teeanbau, heute der bedeutendste der Erde, geht auf In...

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Indischer Tee weckt den guten Geist ...

Der Teeanbau in Indien

Der indische Teeanbau, heute der bedeutendste der Erde, geht auf Initiativen der britischen Kolonialmacht zurück. Dabei kann von DEM INDISCHEN TEE in dieser Pauschalierung eigentlich nicht gesprochen werden. Die einzelnen Teeanbaugebiete im Norden und Süden des Landes bringen sehr unterschiedliche Duft-, Geschmacksrichtungen und Qualitätsstufen hervor.

Die ersten Versuche in Sachen Teeanbau fanden Ende des 18. Jahrhunderts statt. Um 1780 baute der britische Oberst Kyd in Kalkutta einige aus Kanton stammende chinesische Teesträucher an. Die Ergebnisse gaben Anlass zur Hoffnung. Sie veranlassten Sir Joseph Banks, einen Begleiter von James Cook auf dessen Weltumsegelung, der British-Ostindischen Kompanie den Anbau von Tee ausdrücklich ans Herz zu legen, allerdings ohne Erfolg. Denn die Kompanie verdiente seinerzeit hervorragend am Teehandel mit China und legte keinen Wert darauf, sich selbst Konkurrenz zu machen. Das hat sich im Laufe der Jahre jedoch maßgeblich geändert. Neben China ist Indien heute der zweitgrößte Teeproduzent weltweit. Im Norden des Landes sind die berühmten Anbaugebiete Darjeeling, Assam, Dooars und Sikkim angesiedelt. Im Süden werden in den Nilgiri-Bergen und im ehemaligen Fürstenenstaat Travancore ebenso köstliche indische Teesorten angebaut.

Assam, eine Hochebene im Norden Indien, vom Fluss Brahmaputras durchschnitten, ist das größte zusammenhängende Teeanbaugebiet der Erde. Hier wird in ca. 2.000 Teegärten ein kräftig-würziger Tee geerntet, der wegen seiner Qualität die Grundlage für viele begehrte Mischungen ist, beispielsweise englische Mischungen oder ostfriesische Mischungen. Assam-Tee zeichnet sich durch die würzige, kräftige Tasse aus, erhält schon nach kurzer Ziehzeit sein dunkelfarbiges Aussehen und schmeckt angenehm vollmundig.

Darjeeling, ein kleines Städtchen in Indiens Norden, gibt der wohl bekanntesten Teesorte ihren Namen. Die Teeplantagen liegen 2.000 Meter hoch an den Südhängen des Himalaya-Gebirges, im Gebiet der Flüsse Teesta, Balasan und Mechi.
Der Teeanbau in diesem westbengalischen Distrikt Darjeeling geht auf den Engländer Doktor Arthur Campbell (1805-1874) zurück. Er experimentierte als Erster mit verschiedenen Teesorten in seinem Privatgarten in Darjeeling. Im Jahr 1841 brachte Campbell von seinen Forschungsreisen als Botaniker Teesamen aus der Region Kumaun (China) mit und begann Tee in der Nähe seiner Residenz Beechwood in Darjeeling auf experimenteller Basis anzubauen. Ende der 1840er Jahre wurden auf Anweisung der Britischen Regierung zahlreiche Teeexperten in die Region gesandt und bestätigten die ersten Erfolge von Arthur Campbell.
Hier wachsen, begünstigt durch kühle Nächte und intensive Gebirgssonne, die edelsten und kostbarsten Tees der Welt. Der naturbedingt langsamere Blattwuchs verleiht ihnen ein besonders elegantes, feines Aroma.

Dooars, die indische Provinz westlich von Assam, ist von seinen natürlichen Gegebenheiten durchaus mit denen des Assam-Distriktes vergleichbar.

Nilgiri, ein Teeanbaugebiet im Südwesten Indiens, gehört zu den bedeutenden Regionen des Landes. So wird hier und auf den Hochebenen Anamalai und Mudi ein Tee erzeugt, der dem Ceylons sehr ähnelt. Auch dieses Tee werden sehr gerne in Tee-Mischungen verwendet.

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